Die Zeit vergeht doch wie im Flug! Da ist man kaum in Australien angekommen und doch schon fast 3 Wochen hier. Der „Uni-Altag“, wenn man es so nennen kann, hat angefangen. Da ich allerdings Montags frei hab, hab ich doch erstmal den Bus nach Coogee Beach genommen um dort ein bisschen was für die Uni zumachen; ja richtig, am StrandJ Um genauer zu sein ich wollte mein erstes Facepainting anfangen und hatte Annette aus Paris als eine Freiwillige. Nach einer Stunde in der Sonne und dem Nieselwasser des Meeres war ich endlich fertig. Und das war erst der Anfang meiner Kunstwoche. Dienstag und Mittwoch war uni angesagt. Dummerweise kam mir meine Trotteligkeit mal wieder zu vor. Da hab ich am Dienstag Morgen doch glatt eine Stunde in der Bibliothek Zeit tot geschlagen, weil ich dachte mein cooler Aborigine Kurs fängt um 10 an. Doch da der Kurs um 9 anfing hab ich nur die Hälfte mitbekommen. Dann hab ich noch Malzubehör gekauft sodass ich auch die Ölmalerei hier anfangen konnte. Da hier aber alles super teuer ist, gibbes halt nur die Billig-Farbe. Ein weiteres Beispiel für Überteuerte Preise liefern die Taxi-Gebühren. Mittwoch Abend gings raus , rein ins Nachtleben. Da ich aber den letzten Bus verpasst hab, blieb mir nichts anderes übrig als nen Taxi zu nehmen und dem Fahrer vorzujammern wie arm ich bin…also musste ich nur 15 dollar zahlen, lucky me. Im Laufe der Woche hab ich mich dann erst mal auf ein paar Jobs beworben, war aber leider nichts dabei. Dann gings natürlich, ganz Kulturbewusst, ins Museum of Contemporary Art. Und da gabs ne super coole Ausstellung über nen Aboriginie Künstler. Direkt danach gings inne super hippe Bar „the Establishment“ wo echt sonst anscheinend nur die Reichen und Schönen rumlungern und nach der Arbeit nen Bier schlürfen.
Australien ist wirklich toll und eigentich muss man das Land lieben, aber wenn man ne Spinnenphobie hat, dann sollte man vielleicht nicht Australien als Reiseort wahrnehmen. Am Freitag sind ich und Annette( die ich vorher angemalt hab) in den Royal National Park um dort ein bisschen Wandern zu gehen und auf dem Wanderweg waren unglaublich viele Spinnennetze. Gut und schön, nur dass die Spinnen so groß waren wie meinen Handfläche. Bääää. Zwar haetten sie auch harmlos sein koennen, aber da in Down under fast alles was mehr als 6 Beine hat potentiel unschoene Begleiterscheinungen wie Schmerzen oder den Tod mit sich bringen kann, hatte ich doch etwas Respekt vor den Tierchen. Ansonsten hatte man super coole Aussichten und schön hohe Luftfeuchtigkeit. Ansonsten gabs eigentlich nur Eidechsen oder Vögel, vor allem so exotische Tiere wie Enten oder Papageien zu sehen. Abends war ich dann wieder dumm genug den letzten Bus zu verpassen. Da ich aber nen netten Busfahrer einer anderen Buslienige gefunden hatte, hat der gesagt der würde mich nach seiner Schicht auf dem Heimweg zum Busdepot einfach auf der Hauptstraße in Balmain( meinen Viertel) absetzten…juhu, also nachts um 3 eine stunde Busfahrt durch die Gegend nur um die dummen Taxi gebühren zu umgehen und nicht laufen zu müssen. Was tut man nicht alles fürs Portemonnaie.
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