Sunday, 6 March 2011


Party and Mardi Gras Celebrations
Nach einem mehr oder minder Interessanten Unitag am Mittwoch wurde erst ein wenig im Hostel gechilled und dann gings ab in die Stadt zum Harbour Cruise mit den anderen Austauschschülern. An die 200 Students wurden also auf nem Bötchen durch den Hafen geschippert, wobei ein lautes Stimmengewirr und Sprach-Mischmasch aus Schwedisch, Deutsch, Englisch, Franzoesisch und allerlei Asiatischen, sowie mir unbekannten Sprache in der Luft lag.  Die Aussicht war der Wahnsinn und der Abend echt witzig. Im Anschluss gings in nen typischen Backpacker Club den „ scarrycannary“ um noch bissl zu feiern. First night out in SydneyJ  Am nächsten Abend ging‘s direkt in den nächsten Club, wo es für Sydney Verhältnisse relativ billig war. Für 5 Dollar Eintritt kippten sich die meisten Backpacker in einer Stunde  so viel Bier wie möglich hinter die Binde, da es in dieser Stunde umsonst Bier gab. Verzweifelt versuchten die meisten Herren der Schöpfung im Club ihren Bierdurst zu stillen, nichts außergewöhnliches, wenn man beachtet, dass sonst ein Bier zwischen 6 und mehr Euro in ner Bar kostet. Da goennt man sich doch auch mal nen kuehles Bier:) Außerdem gab‘s umsonst Pizza.  Der Donnerstag schien sowieso ein sehr „umsonstiger“ Tag. Mittags gings ja zum  lunch mit zwei Studentinnen der Uni, die mich zum Thai Essen in den Stadtteil Newtown einluden (und Newtown besteht im Prinzip nur aus Thai-Restaurants).

Neben der eigenen feierei ist Sydney sowieso grad sowieso crayz drauf. it’s Mardi Gras time in Sydney, also quasi eine Mischung aus Karneval und Christopher Streetday. Alle Hostels der Stadt waren ausgebucht, deswegen konnte ich auch nur bis Samstag  Morgen  im Hostel bleiben und musste die erste Nacht in meiner neuen Wg noch auf der Couch schlafen, weil auch die 2er Wg proppe  mit 9 Leuten volle war. Am Freitag sind nen paar Ausstauschüler und ich nach Bondi Beach gefahren um uns dort ein Drag Queen Race  an zu gucken, jaaa genau ein Drag Queen Race. „Drag Queen Race, what’s that supposed to be? “ War die Antwort derHostelbesitzer auf unsere Frage wo in Bondi Beach wir das denn finden würden. Im Prinzip laufen da einfach ein paar Transvestiten in super grellen und schwulen Outfits am Strand rum und tun so, als könnte sie in High Heels Volleyball spielen oder Wettrennen laufen. Allerdings spielen die schlechter Volleyball als 7 jaehrige Schulmaedchen und rennen eher vorm Ball weg. War also eigentlich ne witzige Angelegenheit, nur als wir zurück wollten, hatten ungefähr 500 andere Leute auch noch die Idee den Bus heim zu nehmen…Zum Glück waren wir so schlau nen paar Bushalten die Straße runter zu laufen, denn sonst hätten wir 2 Stunden auf den Bus warten müssen. Am Samstag war dann in der Stadt die riesige Mardi Gras Parade.  Da ich Samstagmorgen in meine neue WG gezogen bin, bin ich also mit der Familie meiner Mitbewohnerin da hin geschlört. Allerdings waren die Straßen sooo krass voll, dass man nichts  von dem Bunten Treiben sehen konnte. Ausserdem wars so voll, dass ein paar Leute um mich rum Angst bekommen haben und angefangen haben zu Hyperventilieren. Ich fands die Situation zwar nicht schön, aber Angst hatte ich nun auch nicht!war halt voll und eng!    Den meisten Verkleideten schienen das aber relativ egal. Sie waren entweder betrunken oder unbekümmert und wollten einfach nur ihre Bunten Kostünchen, die meistens aus einem Hauch von Nichts bestanden (sowohl bei den Maennern als auch den Frauen) vorführen. Sagen wir mal so, es war eine Erfahrung Wert.


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