Zelten ist cool! Da gibt es keinen Zweifel. Diese Woche bin ich für 3 Nächte mit zwei Mädels aus England zelten gegangen, da wir noch unsere Osterferien hatten. Dienstagmorgen ging es los mit dem Zug ab in den Norden zu unserem Ziel 4 Stunden von Sydney entfernt. Während der Zugfahrt haben wir die ersten Kängurus gesehen und so wurden wir immer ungeduldiger. Endlich waren wir in Port Stephan / P.S.( einer Region, die vom lokalen Tourismus Center mit dem mehr oder minder originellen Slogan „P.S. I love you“ versucht Touristen anzulocken ). Unsere Campingplatz war echt niedlich und lag direkt neben einem Strand; also haben wir den ersten Abend am Strand gechilled und nen Regenbogen in der Ferne beobachtet und dabei den Wellen gelauscht. Um genau zu sein, die Wellen waren so laut, dass man eigentlich nicht lauschen musste, da wir die jede Nacht im Zelt gehört haben. Aber das war nicht das einzige was mich andauernd geweckt hat. Ein kleines Zelt für 3 Personen und 3 riesige Reiserucksäcke wa etwas klein…also hab ich halb auf meinem Rucksack geschlafen, halb auf dem harten Boden ohne Isomatte…andauernd wurd ich wach weil meine Arme eingeschlafen waren oder meine hüfte mir signalisierte dass ich zu alt bin um auf dem Boden zu schlafen…Schon ironisch, dass man aufwacht, weil Körperteile eingeschlafen . Aber egal, war trotzdem witzig.
Am ersten Morgen haben wird dann direkt den Bus zu ein paar riesigen Wanderdünen genommen. Angeblich handelt es sich um die größten Dünen dieser Form der Südlichen Hemisphäre, aber darin sind ja alle Länder gut…immer schon auflisten was das größte, beste tollste ist;). Die Dünen waren auch groß und so hatten wir echt was zu tun, als wir unsere Sandboarding tour gebucht hatten. Nachdem uns ein kleiner 4 weel driver in der Düne abgesetzt hat und uns das Boarden erklärte, mussten wir immer wieder die Dünen hoch rennen( um dann runter zu boarden). Das wa echt nicht ohne und ich hab ein bisschen an meiner Kondition gezweifelt als ich immer wieder pausen auf dem Weg nach Oben machen musste. Leider wa das Board zum sitzen konzipiert, aber ich wollte trotzdem gucken ob man drauf boarden kann wie auf einem snowboard. Geht nicht. Ich hab immer noch das Gefühl Sand im Mund zu haben, und ich hatte wirklich noch nen Tag später Sand in den Ohren… Nachmittags haben wir dann am Strand eine Pause eingelegt, ein bisschen gelesen und man glaubt es nicht, dieses mal wirklich einen kleinen Pinguin gesehen (Das letzte mal hatte ich anscheinend keinen Pinguin gesehen, wie mir Caro freundlicher weise mitteilte…danke an dieser Stelle;). Dieses mal handelte es sich aber wirklich um Pinguine, die sich aber leider nicht fotografieren lassen wollten. Vor der Dämerung sind wir noch auf einen kleinen Berg gewandert um von dort nen 360° ausblick zu genießn…dummerweise zogen am Horizont Wolken auf, also sind wir schnell wieder runter.
Am nächsten Tag sind wir bei Ebbe über einen kleinen weg im Meer auf eine Insel gewandert…sind aber nur bis zu nem Leuchtturm und dann schnell zurück, weil wir nicht bei Flut auf der Insel gefangen sein wollten…UND endlich, Trommelwirbel, im Anschluss an den Ebbe-Wander weg haben wir nen kleinen echten wild-lebenden Koala in einem Baum entdeckt. Das kleine Kerlchen war so hoch oben im Baum und hat sich kaum bewegt, so faul war das. Aber ich hab mich mega gefreut. Keine 5 minuten Später hab ich dann noch 2 seltsam dreinschauende Eulen in nem Baum gesehen…die haben sich aber genauso wenig bewegt wie der Koala…irgendwie bewegen sich die Tiere hier nicht( das sind bestimmt alles nur ausgestopfte Tiere, die von einer geheimen Untergrund-Oganisation dort plaziert wurden um Touristen zu verarschen)!. Die Eule nannte sich Frogmouth oder sowas und hatte ein seltsam spitzen Gesicht und mega angepasst an den Baum. Nach dem ereignisreichen Vormittag haben wir erstmal ne kleine Pause am Campingplatz eingelegt und sind dann noch mal für ein Facepainting zum Strand… Wir glaubten weit genug vom Meer weg zu sitzen, aber plötzlich kam eine Welle so weit den Strand hoch, dass wir dumm drein schauten und im Wasser saßen. Pudelnass waren wir und haben hysterisch gelacht….am nächsten tag sind wir dann aber freiwillig baden gegangen. Auf dem Heimweg sind wir an einem anderen Strand, der ein Habitat für hunderte Fische war spontan in unsere Badeanzüge schlüpft und haben ein paar Fische beobachtet. Alles in allem ein echt cooler Camping Ausflug!
You gotta love camping! From Tuesday till Friday I went camping in Port Stephan, an idyllic area 4 hours north of Sydney. On Tuesday morning I took my travelling backpack, a tent and a smaller backpack to the train station where I met Katie and Laura ( both from the UK). On the train we spotted the first kangoros and got quite excited about the trip.
In Port Stephen (P.S) ( which’s tourist centre thinks it’s funny to advertise the area with the slogan P.S. I Love you) we had a lovely little campground, close to the ocean. The first evening we just relaced on the beach and watched a rainbow and listened to the waves. Actually every night we heard the ferocious sounding sea which it was quite loud. But the sea wasn’t the only thing that woke me up every night. The tent was pretty small so we didn’t really have a lot of space with 3 people and big backpacks…so I kinda slept on my backpack and woke up quite often when my arms had fallen asleep and were tingling…isn’t that ironic, that you wake up because other parts of your body fall asleep?! Furthermore I think I might need hip replacement (I didn’t have a foam mat and the ground was soo hard). Oh well, I honestly don’t mind and it was quite fun.
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