Sunday, 12 June 2011

Ein letzter Blog aus Sydney, das hat diese Stadt verdient.


Ich muss gestehen, dass wenn man am anderen Ende der Welt durch den Regen spaziert, in der Hoffnung letzte Organisationseinheiten vor der Reise zu erledigen, hat man seltsame phylosophische Assoziationen. Nach eine langen online rechearche am Morgen, bezueglich der Preise von Hosteln, in der Hoffnung nicht mehr als 25 Dollar pro Nacht zu bezahlen, so fällt einem im Regen beim phylosophieren auf, dass das Leben wie ein Kniffelspiel ist. Beim Kniffel gehts  ja nun im oberen Abschnitt darum, moeglichst viele dreierpaesche zu bekommen damit man auch nen Bonus bekommt.  Das heist dass wenn man mal deutlich unterm Schnitt liegt kann man das Dilemma gut ausgleichen indem man halt nen 4er Pasch wo anders hat. Beim Hostel buchen ist das auch nicht anderers. Liegt man mal unterm 25$ Schnitt und freut sich nen Ast, wirds gleich runiniert in dem man in der Naechsten Stadt nur Hostels uber 25$ findet...Et voila, das Leben ist ein Kniffelspiel.



Aber neben ein bissl Hostel rechearche hatte ich die letzten Paar Tage genug Stress um die Ohren. Die dummen Bewerbungen fuer den Master gehen mir jetzt schon auf den Kecks und die letzten Masnahmen meinerseits an der Bachelorarbeit machens auch nicht besser;)Und da es  bald auf grosse Reise geht, hab ich natuerlich brav Geld verdient und moeglichst viele Schichten im Imax uebernommen , um den ganzen Spaß finanzieren zu können.  Letzte Woche hat uns unser Kunst Prof zu sich zum Kochen eingeladen…. Und mein lieber Herr Gesangsverein, seine Wohnung war nicht von schlechten Eltern… Vielleicht liegt es dran; das der für australische Verhältnisse in der Kunstwelt hier bekannt ist( dem sei aber beizufügen, dass Australien recht isoliert scheint von der restlichen Kunstwelt, auch wenn die langsam auf dem Vormarsch sind). Wie dem auch sei, es gab lecker ham ham, ein pinkes ,mit rote Beete gefärbtes Risoto. Am Dienstag gings kulinarisch weiter mit einem letzten Ma(h)l Dinner der Austauschschüler. Und gleichzeitig muss man dann mal eben aus der Wohnung ausziehen, weil die Mitbewohnerin die Wg aufgiebt und einen somit indirekt rausschneisst. Bloed nur dass die Gute Mitte der Woche alles verpackt hat, was nicht niet und nagelfest war. Ergo, Jana konnte nichts kochen und hat mal wieder von Toast gelebt. In sofern hat sich das kofferpacken echt seltsam angefuehlt. Normalerweise packe ich im Ausland nur die Koffer in einem solchen Ausmasse wenns nach Hause geht. In sofern wurde ich doch etwas sentimental und wär fast zum Flughafen gerannt;) Wenn man so weit von zu Hause entfernt ist, merkt man doch auch wie schoen es dort ist und was man an all den lieben Menschen hat, die so weit entfern sind. Nichts desto trotz freue ich mich wahnsinnig auf meine 7 Woechige Reise in Outback, an die West und Ostkueste. Alles in allem also ein Cocktail an Gefühlen aus Vorfreude aufs Abenteuer, bissl Melancholie diese wunderbare Stadt zu verlassen und einer Priese Heimweh dank Packen. 


Nachdem ich meine 7 Sachen gepackt hab, hab ich einen Koffer bei ner Bekannten untergebracht hab ich meinen Reiserucksack und nen Rucksack voll mit Büchern für den Zug geschnappt und bin zu ner Freundin geschlorrt. Unglaublich, aber die beiden Taschen haben gefühlte 100kilo. Nun bin ich noch bis morgen bei der lieben Annette und ziehe dann noch fuer 2 Tage in ein Hostel in Sydney und habe noch 1 Arbeitstag im groesten Imax  der Welt. Dumm nur dass mein Boss mich nicht gehen lassen will und die ganze Zeit versucht mich zu überreden nicht doch zu bleiben;)
Aber am Samstag, nach 3 Tagen Zugfahrt, komme ich dann hoffentlich in Perth an und fahre 2 Wochen mit nem Van an der Westkueste hoch. Dort hab ich ausserdem ne Tour gebucht, wo ich mit Walhaien schwimmen kannJ Hoffe ich mal dass ich nicht auf der Zugfahrt nur ungesundes Zeug esse und so viel zunehme, das andere Touristen bei der Walhai Tour auf mich zeigen und sagen...“ohh ein walhai, haette nie gedacht dass die so gross sind“.

In dem Sinne, holla, ich meld mich von der Westkueste.

mein Kunstlehrer hier; Mathyus Gerber

Ich sehe was, was du nicht siehst...und dass ist das Outback ;)